Vater sein ist keine Straftat!

Das Kind gehört auch zum Vater! Vor allem aber gehören beide Eltern zum Kind!

Väter werden vor dem Jugendamt und Familiengericht teils wie Straftäter behandelt; jedenfalls bekommst Du als Vater das Gefühl, Du müsstst Dich dafür rechtfertigen und entschuldigen, dass Du Deine elterliche Verantwortung übernimmst, bzw. Dich nun im Interesse Deines Kindes dafür einsetzt.

In meiner zwölfjährigen väterbegleitenden Erfahrung habe ich den Eindruck gewonnen, dass Mütter extrem bevorzugt werden und der Vater um seine Elternverantwortung nicht nur kämpfen muss, sondern sich auch dafür rechtfertigen – ja geradezu unterwerfen muss – um überhaupt elterliche Verantwortung übernehmen zu dürfen.

Obwohl beispielsweise Übernachtungen und Ferienumgänge¹ zum Umgang gehören, wird es Vätern versagt. Für einen Großteil der Jugendamtsmitarbeiter scheint ein minimaler Umgang des Kindes mit dem Vater schon zu viel zu sein. Sie sehen oft die Mütter und ihre Bedürfnisse und Wünsche im Vordergrund und verkennen die Interessen des Kindes, beide Eltern erleben zu wollen.

Was die elterliche Sorge angeht, kann diese auch allein auf den Vater übertragen werden².

Ich begleite Väter dabei, ihre Kinder nicht zu verlieren! Ich stehe in solch einer Krise jedem Vater – dem es allein um die wohlverstandenen Interessen des Kindes geht – jeden Tag zur Seite!

Das Kind kann genau so gut beim Vater leben. Vor allem dann, wenn der Vater Garant dafür ist, dass dem Kind beide Eltern erhalten bleiben.

Ihre Rechtfertigung nämlich findet die elterliche Sorge nicht in einem Machtanspruch der Eltern, sondern in dem Bedürfnis des Kindes nach Schutz und Hilfe dabei, sich zu einer eigenverantwortlichen Persönlichkeit innerhalb der sozialen Gemeinschaft zu entwickeln (vgl. BVerfGE 24, 119; FamRZ 1968). Auch hat das Elternrecht seine Wurzeln nicht in naturgegebener Verschiedengeschlechtlichkeit, sondern besteht in erster Linie im Interesse des Kindes, damit beide Eltern ihrem Pflichtrecht nachkommen können (BVerfGE 24, 119, 144 = NJW 1968, 2233, näher dazu u.a. Seibert FamRZ 1995, 1457, 1459, 1460).

Das Kind ist nicht Eigentum der Mutter oder des Vaters. Wir haben für unsere Kinder gemeinsam Verantwortung zu übernehmen, auch, wenn wir als Paar nicht mehr klar kommen. Als Eltern tragen wir weiterhin Verantwortung. Das Elternrecht qualifiziert beide Eltern unabhängig vom Geschlecht.

Väter erhalten hier auch Beratung*, wie mit wem kommuniziert und korrespondiert werden sollte. Vor allem aber biete ich direkte Unterstützung bei der schriftlichen Korrespondenz: Wie schreibe ich was an wen. Gerne leiste ich auch die schriftliche Zuarbeit, Korrespondenz und Organisation für die rechtliche Vertretung und bereite auf den Gerichtstermin vor.

Ziel ist es, die Beziehung und die Bindung zwischen Kind und Vater / Vater und Kind zu sichern.

Kurz gesagt: Ich übernehme das, was Du eigentlich in einer solchen Krise leisten müsstest, aber wegen der momentanen emotionalen Belastung einfach nicht schaffst. Hier ist jemand, der Dir zuhört, Dich versteht und Dich jederzeit unterstützt.

Anfrage beantworte ich gerne telefonisch (0761 4893148) oder per Email (info@michaelbonn.de)

*Rechtsberatung und Rechtsgeschäfte erfolgen ausschließlich über eine Rechtsanwältin oder einen Rechtsanwalt Deiner Wahl.

Meine Tätigkeit liegt schwerpunktmäßig auf kommunikationsfördernde, begleitende, schriftliche und redaktionelle Arbeit. Telefongespräche zur Besprechung hinsichtlich der Kommunikation und der Korrespondenz, als auch schreibende Tätigkeit bilden den Hauptteil meiner Arbeit für Väter.

Auch Fragen hierzu beantworte ich gerne.

1)
Ein Ausschluss von Übernachtungs- und Ferienumgängen bis zur Einschulung des Kindes beschränkt das Elternrecht des betroffenen Elternteils gravierend (BVerfG – 1 BvR 156/07, GG Art 6 II 1; BGB § 1686, NJOZ 2007, 2411).

2)
BGH – XII ZB 280/15 – FamRZ 2016, 2082 Rn. 35; OLG Naumburg FamRZ 2014, 1860, 1861; Schmid NZFam 2016, 818, 819; aA OLG Düsseldorf ZKJ 2011, 256; OLG Brandenburg FF 2012, 457, juris Rn. 20). https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BGH&Datum=05.10.2016&Aktenzeichen=XII%20ZB%20280%2F15
BGH – XII ZB 419/15 – FamRZ 2016, 1439, Rn. 21 ff.). https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BGH&Datum=15.06.2016&Aktenzeichen=XII%20ZB%20419%2F15